Ev.-luth. Kirchenkreis Aurich
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Worte zur Woche - Sontagsbetrachtungen aus den Ostfriesischen Nachrichten |
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04.09.: Wie haben wir das nur früher gemacht?
 Jetzt ist schon September! Je häufiger man das erlebt, desto mehr meint man: die Jahre fliegen nur so dahin. Überhaupt: die Jahre rieseln einem nur so durch die Hand. Früher war das anders! Als wir Kinder waren, da hat ein Jahr ewig gedauert. Da war schon eine Woche eine unglaubliche Zeitspanne. „Sieben mal aufstehen“ – meine Güte war das noch lange hin! Die Zeit bis zum Geburtstag, die Zeit bis zur Einschulung, das Warten auf den Heiligen Abend. Das alles war doch endlos...! Selbst die Ferien waren früher länger. Da ist man aufgestanden und hat sich auf das Abenteuer jedes Tages gefreut. Es war immer sonnig, und auch die Freunde hatten immer Zeit! Wie haben wir das nur gemacht? Wenn man ältere Menschen befragt, dann klingen ihre Erzählungen ganz romantisch: abends hat man sich gegenseitig besucht. Dann hat man zusammen gesungen, sich etwas erzählt und Handarbeiten verrichtet. Wie haben die das früher nur gemacht? Damals musste man doch noch viel mehr arbeiten. „Freizeit“ – das ist doch ein Begriff der jüngeren Tage! Und doch schien Zeit langsamer, manchmal: freier zu sein. Mag sein: die Erinnerung färbt vieles schön. Mag sein: unser Gedächtnis dehnt manches in die Länge. Aber -da beißt die Maus keinen Faden ab- die gemessene Zeit war immer gleich. Und ich fürchte, die Frage: „wie haben wir das früher nur gemacht“ verweist uns auf einen geänderten Lebensstil – früher und heute. Auf eine andere Art, Zeit wahrzunehmen, bewusst zu erleben und entsprechend zu gestalten. Womit verbringen wir unsere „Freizeit“, die uns moderne Technik und die lange erkämpften Arbeitsbedingungen beschert haben? Wie oft gehen wir heute einfach mal rüber zu den Nachbarn, um zusammenzusitzen und zu erzählen? Um eine Tasse Tee zu trinken und ein bisschen Zeit miteinander zu teilen und zu genießen? Nicht die Quantität an Zeit, sondern die Qualität, sie zu nutzen, hat zu einer gefühlten Beschleunigung des Lebens geführt.
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2. Aufstellungspredigt ist online |
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Die 2. Aufstellungspredigt zur Superintendentenwahl von Pastor Martin Runnebaum ist online (Text und MP3). Bitte schauen Sie hier. Ein Artikel über den Gottesdienst ist ebenfalls online. Sie finden ihn hier. |
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Fortbildung zur freiwilligen Seniorenbegleitung |
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Das Diakonische Werk in Verbindung mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen laden zu einer Fortbildung (Zertifikatskurs) zur freiwilligen Seniorenbegleitung ein. Ein Infoabend zur Fortbildung findet am 02. September 2010 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Paulusgemeinde Aurich-Kirchdorf, Kiebitzstr. 19, statt. Die Fortbildung umfasst zehn Abende von 19-21 Uhr im Zeitraum von Oktober bis November. Ausbilder und Kursleiter ist Pastor i.R. und Hospizgruppenleiter Armin Reitz.
Der Kurs wendet sich an die, die bereit sind, ältere Menschen in ihrem Umfeld oder in Einrichtungen zu begleiten. Er vermittelt alle Grundkenntnisse für den Umgang mit und die Begleitung von älteren Menschen und klärt auch die eigenen Voraussetzungen und Motivationen für eigenes ehrenamtliches Engagement. Der Kurs schließt bei erfolgreicher Teilnahme mit einem Zertifikat der EEB Niedersachsen.
Nähere Infos gibt es auf dem Infoabend am 02. September oder vorab und auch noch nach dem Infoabend beim Kursleiter Armin Reitz: 04944/2038 oder
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Festwoche zu 175 Jahren Lambertikirche |
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Vom 12. bis 19. September veranstaltet die Lambertigemeinde in Aurich eine Festwoche zum 175jährigen Bestehen der Lambertikirche. Damit kommen auch die Renovierungsarbeiten im Inneren der Kirche zum Abschluss. Unter anderem bekam die Kirche einen neuen Innenanstrich. Die Lambertikirche ist der klassizistische Nachfolgebau früherer mittelalterlicher Kirchbauten, von denen der wuchtige Glockenturm, der als" Lambertitioorn" bekannt ist und als eines der Auricher rzeichen gilt, ein Überbleibsel ist. In der Lambertikirche befindet sich auch der bekannte Ilhower Altar, der ursprünglich in der großen Klosterkirche von Ihlow stand und als bedeutsames Beispiel mittelalterlicher Holzschnittkunst angesehen wird.
Für die Festwoche hat sich die Lambertigemeinde einiges einfallen lassen. So gibt es Vorträge von der mittelalterlichen Entstehungsgeschichte bis hin zur Geschichte der Gemeinde in der Zeit des Nationalsozialismus. Es gibt einen ganzen Tag für Kinder und Jugendliche, darüber hinaus auch noch Orgel- und Stadtführungen für Kinder. Auch musikalisch hat die Festwoche einiges zu beiten. So wird das Luftwaffenmusikkorps ebenso zu hören sein wie der Gospelchor der Lambertigemeinde. Das komplette Programm kann hier eingesehen werden.
Eröffnet wird die Festwoche mit einem Festgottesdienst am 12.September um 10 Uhr, in dem der Männer- und der Frauenchor der Auricher "Frisia" und das Musikkorps der Auricher Feuerwehr mitwirken werden. Anschließend gibt es Tee und Krintstuut "unter den Linden" auf dem Lambertshof. Abgeschlossen wird die Festwoche am 19. September um 10 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst, in dem Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr die Predigt hält. Anschließend gibt es "ostfrisiesisches für Leib und Seele". Die Lambertigemeinde freut sich auf viele Besucher und eine rege Beteiligung an den Veranstaltungen der Festwoche.
Mit der Festwoche hat auch die Feier der Gottesdienste im Gemeindehaus ein Ende. Die Kosten für die Innenrenovierung der Lambertikirche beziffert die Lambertigemeinde auf 130.000€. |
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Aufstellungspredigt von Martin Runnebaum |
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 Wir dokumentieren hier die Aufstellungspredigt von Pastor Martin Runnebaum aus der St. Margarethengemeinde in Gyhum in Textform. Ausserdem wurde die Predigt während des Gottesdienstes von Christoph Hambrügge in Tonform aufgezeichnet. Die Aufnahme kann hier als MP3-Datei heruntergeladen werden.
Diese Aufstellungspredigt zur Wahl eines neuen Superintenden im Kirchenkreis Aurich wurde am 29.08.2010 um 10 Uhr in der Johanniskirche in Sandhorst gehalten. Wegen Renovierungsarbeiten in der Lambertikirche mußte der Gottesdienst dorthin verlegt werden.
Pastor Tatjes, Webmaster |
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